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Gewalt ist keine Lösung! Workshop zur konfrontativen Pädagogik

Veröffentlicht am 21.09.2020

In dieser und der kommenden Woche können sich 41 angehende Erzieherinnen und Erzieher im Anerkennungsjahr unter Anleitung des Anti-Aggressivitäts- und Coolnesstrainer (AAT-/CT-Trainer(R)) Ingo Melzer mit den Ursachen von Gewalt und Interventionsmöglichkeiten von pädagogischen Fachkräften auseinandersetzen.

Eine wichtige Maxime lautet: „Verstehen, aber nicht einverstanden sein!“. Ziel ist es die Gewaltspirale von Kindern und Jugendlichen zu durchbrechen, ohne die Beziehung zum Klientel zu verlieren.

Die sogenannte „konfrontative Pädagogik“ greift dann, wenn Empathie und Zugewandtheit nicht mehr greifen. Dann ist es notwendig, von der gewohnten Pädagogik abzuweichen und etwas Unerwartetes geschehen zu lassen, eben zu Konfrontieren.

Die präventive Arbeit gegen Gewalt beginnt für die Erzieherinnen und Erzieher nicht erst in der stationären oder teilstationären Jugendhilfe, sondern schon viel früher. Denn gewalttätige Jugendliche haben in ihrer Kindheit Kindergärten, Kindertagesstätten, Tageseinrichtungen und Schulen besucht. Deshalb sei es wichtig, auch dort schon mit gesundem Sachverstand und entsprechender Fachlichkeit hinzuschauen und einzuwirken.

Da das Projekt bei den Studierenden auf so gute Resonanz stößt, wird es am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg mittlerweile jedes Jahr angeboten.